Vorschau

Wir haben einiges vor...

Upgrade your Ego.

Oder: Die Glücksritter im internationalen Vergleich und beim Kampf um die Aufmerksamkeit in den arktischen Gewässern. - Ein Open-Source-Theaterprojekt

Unter der Regie von Christian Schmidt entsteht ein Open-Source-Theaterprojekt, bei dem euch endlich das Konzept des Benchmarking näher gebracht wird - vielleicht. Denn worum es letztendlich gehen wird, bestimmst zu einem Großteil Du:

Wir leben in ihm, wie die Fische im Wasser; wir profitieren von ihm – und doch hat das Wort für die meisten von uns einen negativen Beigeschmack. Aber wer genau ist der eigentlich, dieser… Kapitalismus? Gemeinsam mit euch rücken wir ihm auf den Pelz, räuchern ihn aus, treiben ihn aus seinem Loch. Es geht um Konkurrenz und Konsolidierung, es geht um Konsum und Konditionierung. Es geht um deine Kreativität.

Wenn du Ideen beisteuern willst; dir spontan etwas einfällt zu Shareholder Value, Egoismus, Aufsichtsräten und anderen Mythen des Alltags; oder du dich vielleicht selbst längst schon als Ware betrachtest, dann mach mit bei unserem Open-Source-Theaterprojekt und werde Autorin!

Premiere: 21. November 2008 - opensource.die-buehne.net

Kasimir und Karoline

Ödön von Horváth

Im neuen Jahr dann bringt die bühne dann die dritte große Inszenierung, wieder unter der Regie von Carola Unser, heraus.

Karoline will sich auf dem Oktoberfest amüsieren, aber ihrem Verlobten Kasimir ist nicht zum Feiern zumute: Seinen Job als Chauffeur ist er los. Man streitet sich, man trennt sich. Zunächst. Doch wie es so ist: Man begegnet sich nicht nur einmal im Leben.

"Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter als wäre man nie dabei gewesen."

Karoline vergnügt sich auf dem Oktoberfest, doch die Herren, die sie kennenlernt, die sind alle nicht das Wahre. Sie will sich mit Kasimir versöhnen, doch der – sturzbetrunken – hat inzwischen Bekanntschaft mit Erna geschlossen. Karoline bleibt allein. Und nun?

Karoline tut, was alle klugen Mädchen tun; sie schnappt sich eine der reichen Herrschaften. Schließlich wissen Frauen doch alle, worum es im Leben wirklich geht: Nicht um Sex jedenfalls.

Abschießen oder durchknallen.

Die neue Reihe 'Schnellschüsse' an der bühne

Das sind fixe Ideen fix umgesetzt. Schließlich sind Reaktionsfähigkeit und Zielsicherheit unentbehrliche Eigenschaften im täglichen Überlebenskampf in der Savanne, im Straßenverkehr, und (klar) im Theater. Deshalb schnappen wir uns einen Regisseur und hauen - und das geht eins, zwei, drei - innerhalb weniger Wochen kleine Spontaninszenierungen aufs Brett, die es an Explosionspotential locker mit der Kuba-Krise aufnehmen können.

Erster Schnellschuss im Januar: Heimaten - inszeniert von Matthias Spaniel

Ach, und eins noch...

"Das Theater duldet keine Stagnation und Unbeweglichkeit. Das Theater als Kunst hat es immer eilig, es kennt nur die zeitgemäße Gegenwart, und auch dann, wenn es ein Thema der Vergangenheit aufgreift, ist es bestrebt, es so darzubieten, dass in allen Situationen das Heute transparent wird."

Meyerhold

 

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