Eine irgendwie geschlossene Veranstaltung
die bühne – 3 Tage vor Weihnachten. Am Vorabend stieg die große Weihnachtsfete der bühnis, an deren Ende sich alle fröhlich in die Weihnachtspause verabschiedet haben. Es wurde gesoffen, gefressen, gevögelt und vier wurden schlicht vergessen…
Arthur, der stets stark überspielende Starschauspieler, Schauspielschulenaspirant und Frauenheld mit Hang zum method acting-mäßigen alles ausprobieren – Sinöve, die biologisch esohysterische Informatikstudentin mit Hang zur Meinungsdiktatur und zu Fleischspießen, was ihr Vegetarierinnendasein eher konterkariert – dazu Doreen, die Bühnenmatratze, eine Mischung aus Vamp und tumbem Trampel und vielleicht doch im Herzen gut? Und Philipp, der Grundkursler, der nur mal die bühne von Innen sehen wollte, mal ein paar Leute kennen lernen wollte, vor allem solche mit Brüsten, schlechten Glühwein trinken, aber ach, er ist so schüchtern…
Alle vier sind stark alkoholisiert eingepennt und erwachen nun mit Kater, schwiemeligen Klamotten und…ohne Schlüssel. Die Türen sind aber längst verschlossen, die Heizung ist aus und aus irgendeinem rätselhaften Grund sind alle Telefone tot, die Notausgänge sind versperrt. Nichts bleibt außer Kälte, Hunger, Kopfschmerzen und die sinnlose Hoffnung, dass zum Weihnachtsfest alle wieder zuhause sind.
Regie: Michael Kuhn
Regie-Assistenz: Lisa Krause und Vivien Hagen
Buch: Michael Kuhn und Florian Gleissner
Technik: Paul Krehl und Lars Jentschke
Es spielen: Berit Toepfer, Romy Lehmann, Florian Gleissner, Martin Sommer, Martin Guß, Mattis Hasler und Kirk Boehm