‘aus den mündern, über den asphalt, durch das stadtmeer’

ein aufnahmegerät, eine stadt – dresden und ihre bewohner. menschen, nicht nur bestehend aus zwei beinen, zwei armen und einen kopf – von nebenan, aus dem abseits – spritzen latte macchiato, trinken heroin, rauchen psychopharmaka. menschen mit gesichtern – erzählen.

doch sie sind lange fort. was letztendlich bleibt – ihre geschichten – stunden an tonmaterial, notizen und unzählige fragen. wie wird man den lebensschilderungen der personen gerecht, die sich uns anvertraut haben? ist es möglich eine geschichte authentisch und wertfrei wiederzugeben, und das am theater? und was verbindet all diese leute?

wir wissen es nicht genau.

unsere ratlosigkeit hindert uns aber nicht daran eine art schonungslose collage über das leben zu zeigen, in der glaube auf nihilismus trifft, resignation die zuversicht ablöst und umgekehrt und es manchmal unklar ist, ob man lebt oder gelebt wird.

es spielen: cylene stock, theresa pleskotova,  bernhard siegmund

regie und
interviewaufnahmen:  jule steding, hanne schertel

technik: ruslán lalijew

film:  bernhard siegmund

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