…kein Wunschkonzert
Sind Glückskekse die Zaubernüsse des 21. Jahrhunderts? Heißt Aschenbrödel in Wahrheit Petra? Tragen Prinzen heutzutage kurze Hosen?
Eigentlich sind wir aus dem Märchenalter ja längst raus, Prinzessinnen sind auch nicht mehr das, was sie nie waren und wer möchte schon aufgrund seiner Schuhgröße geheiratet werden? Und doch können wir uns dem Reiz von alten Geschichten und Aberglauben oft nicht entziehen. Wer hat sich nicht schon mal in eine Filmszene hineingeträumt oder sein eigenes Leben durch die rosarote Brille weitergesponnen?
Ausgehend vom Filmklassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel erfindet “Das Aschenbrödel Prinzip” moderne Märchen und Utopien und spielt dabei mit Biographie, Erinnerung und Phantasie der Darsteller:
Anhand von Geschichten, Träumen und Fundstücken der Projektteilnehmer, Besuchen der Originalschauplätze des Films und Recherchen zur reichhaltigen Fankultur um den Filmklassiker werden Potentiale und Grenzen von Utopien im Allgemeinen ausgelotet.
Die große Frage lautet:
Was wäre, wenn…?
Es spielen:
Philipp Boos, Theres Du Vinage, Anna Felsing, Karoline Meyer, Konrad Rädlinger, Suse Ruynat und Anne Zepke
Hinter der Bühne:
| Regie | Susanne Zaun |
| Regieassistenz | Ina Lehmann |
| Bühne | Lisa Däßler |
| Musik | Katharina Hoffmann, Thomas Weber |
| Projektionen | Lisette Gründel |
| Technik | Paul Krehl, Ralf Arnhold, Mattis Hasler |
| O-Ton-Collagen | Friederike Kenneweg |