Kopenhagen

 
   
Ein Treffen in Kopenhagen – die Beteiligten haben Nobelpreise und sind längst tot. Doch haben Geister die Eigenschaft nicht ruhen zu wollen, besonders wenn in sie in dereinst so regen Persönlichkeiten wie Niels Bohr und Werner Heisenberg steckten. In den 20er Jahren revolutionieren die beiden gemeinsam als Lehrer und Schüler die theoretische Physik: Unschärfe, Welle-Teilchen-Dualismus. Auf dem Höhepunkt des 2. Weltkriegs reist der Leiter des Uran-Programms des deutschen Reichs Heisenberg zum als „Halbjuden“ klassifizierten Bohr ins besetzte Kopenhagen und es kommt zum Bruch. 50 Jahre nach ihrem Tod geht es den Geistern noch immer um wichtige Fragen:

Kann man mit theoretischer Physik Waffen bauen? Mit welcher Geschwindigkeit sollte man Skifahren, wissenschaftlich betrachtet? Muss man sich immer nur für eine Sache entscheiden, selbst wenn alle Alternativen einander ausschließen? Gibt es ein Paradies für Nazikollaborateure? Wie transportiert man Uran mit einem Fahrrad? Wollte ich eine Atombombe bauen oder nicht?

Es spielen:
Werner Heisenberg – Johannes Wissmann
Niels Bohr – Christian Hoppe
Margrethe Bohr – Juliane Tenner

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